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25. April 1868 Die erste Probenummer
der Eßlinger Zeitung erscheint. Ab dem 1. Mai wöchentlich dreimal,
seit
1. Juli werktäglich.
1. Oktober 1868 Otto Bechtle und der Buchdruckerei- besitzer Matthias
Linsenmann erwerben die Rechte der EZ von der Verlagsbuchhandlung J. F.
Schreiber. Die Handdruckpresse wird nach dem Umzug in die Adlerstraße von
einer Dampfkraft-Schnellpresse abgelöst.
1. September 1872 Otto Bechtle wird Alleineigentümer der M. Linsenmann'schen
Buchdruckerei.
12. Juni 1872 Umfirmierung in »Buchdruckerei Otto Bechtle« als »Akzidenz-
und Werkdruckerei/Rotations- und Zeitungsdruckerei« jeweils versehen mit
dem Hinweis »Verlag der Eßlinger Zeitung«.
15. März 1886 Übersiedlung zum Esslinger Marktplatz, Wechsel auf
Schnellpresse mit Gasmotor.
1890 kommt die Doppelschnellpresse
mit Falzapparat für die erneute Formatänderung, 1893 wird der Maschinen- antrieb
elektrisch.
1900 läuft die erste Rolle, eine einfache Maschine, die bis zu 12.000
Zeitungen pro Stunde druckt. 1906 kommt die 8-seitige Zwillingsrotation,
1907 löst die Setzmaschine den Handsatz ab.
1912 erwirbt Bechtle die »Plochinger Zeitung« und die in Köngen erscheinende
»Neckar- und Filderzeitung«. Richard Bechtle wird Teilhaber des väterlichen
Betriebs, 1919 über- nimmt er ihn dann endgültig.
Ab 1926 gibt es die 16-seitige Zwillingsrotation, Umstellung auf das größere
»Berliner Format«. Am 3. September 1926 stirbt Otto Bechtle.
1933 muss Richard Bechtle entschädigungslos die Mehrheit der Verlagsrechte
an die NS-Presse abgeben, wird mit Berufsverbot belegt und aus der Leitung
von Verlag und Redaktion ausgeschlossen.
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Otto Bechtle

Richard Bechtle
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